Sonntag, 22. August 2021 um 17:00 Uhr

Oana Bran

Orgelkonzert mit Werken aus dem jüdischen Kulturkreis

mit Oana Maria Bran

Frau Bran wird vielen von Ihnen noch bekannt sein als Organistin an der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold. Inzwischen ist sie Kantorin in Lenzen an der Elbe und bereitet sich an der Hochschule für Musik in Berlin auf ihre Solo-Prüfung an der Orgel vor.
Folgendes Programm hat sie für ihr Konzert in Detmold vorgesehen:
- Felix Mendelssohn: Passacaglia
- Moritz Deutsch: Präludium
- Paul Hindemith: Orgelsonate
- Josef Löw: Elegie und Träumerei
- Sigfrid Karg-Ehlert: La source mystique
- Salomone Rossi: Bar´chu et adonai

Es gibt in der Kirche 75 Plätze. Kostenlose Karten mit Platznummern können Sie per Mail im Programm church-event über die Homepage der Martin-Luther Kirche reservieren unter  www.detmold-lutherisch.de. Eine telefonische Vorbestellung ist über das Gemeindebüro ebenfalls möglich unter 05231/23072. Möglicherweise gibt es auch Karten direkt bei der Nachmittagsveranstaltung. Bitte beachten Sie die drei G (getestet, geimpft oder genesen).

Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße, Detmold

Sonntag, 12. September 2021 um 14:30 Uhr

Führung durch die Ausstellung "Shmuel Raveh - 1925 - 1986".

Die Führung ist exclusiv für unsere Mitglieder und wird von der Ausstellungskuratorin durchgeführt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber ein Mund- und Nasenschutz.

Fabian Schröder, Leiter des Museums, und Sara Elkmann, Volontärin.

Wie bereits im letzten Rudbrief angekündigt, lohnt sich diese Ausstellung sehr. Sie ergänzt das in diesem Jahr erschienene Buch mit Texten von Shmuel Raveh und Michael Raveh durch weitere Informatione und ist sehr ansprechend gestaltet.

Museum Hexenbürgermeisterhaus, Lemgo

Dienstag, 19. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

Die Sängerin Marianne Oswald

„Zugegeben, dieses Mädchen hat nicht gerade die Stimme einer Nachtigall…“

Iris Hennig

Marianne Oswald, geboren 1901 als Alice Bloch in eine wohlhabende jüdische Familie im heutigen Sarreguemines war eine vielseitige Künstlerin: sie wirkte als Sängerin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin. Stilbildend bereicherte sie den französischen Chanson durch ihre Interpretation und den Einfluss, den sie auf Komponisten, wie z.B. Darius Milhaud oder Jean Cocteau, hatte und wirkte gleichermaßen polarisierend auf das Publikum ihrer Zeit. In Deutschland ist ihr Leben und Wirken fast vergessen. Zu unrecht, meint Iris Hennig. Sie macht sich auf Spurensuche und stellt die Künstlerin vor.

Moderation: Barbara Klaus

28 Plätze! Anmeldung bitte per Mail an gfcjz-lippe@t-online.de oder per Telefon (05231/29758)

Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

"Antisemitismus - hört das denn nie auf?"

Vortrag mit Powerpoint-Präsentation und Gespräch

Bettina Hanke-Postma, Pfarrerin und Dr. Oliver Arnhold, evangelische Vorsitzende der GfCJZ Lippe.

Der wieder aufflammende Antisemitismus unserer Tage ist nicht neu. Das alte Muster der Herabwürdigung und Stigmatisierung einer Gruppe funktioniert immer noch. Das ist erschütternd angesichts all der Jahre der Erinnerungsarbeit und Aufklärung über Wurzeln und Folgen des Antisemitismus. Manchmal fragen wir resigniert: „Hört das denn nie auf?“ Ja, es scheint so zu sein.  Und gerade deshalb ist es wichtig, ihm wirksam entgegen zu treten. Denn der Satz, der 1945 auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam gesagt wurde, bleibt wahr: „Antisemitism is sin against God and man.“

Im vergangenen Jahr hat Prof. Klaus Müller von der Badischen Kirche einen Powerpoint Vortrag zum Thema erstellt.  Er hat ihn Frau Hanke-Postma zur Verfügung gestellt, verbunden mit der Bitte ihn vorzutragen und als Gesprächsgrundlage zu nutzen.

28 Plätze! Anmeldung bitte per Mail an gfcjz-lippe@t-online.de oder per Telefon (05231/29758)

Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, Detmold

Montag, 01. November 2021 um 16:00 Uhr

(Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

Gemeinsam Bibellesen in der Synagoge

Eine jüdisch-christliche Begegnung

Prof. Matitjahu Kellig und Pastorin Bettina Hanke-Postma

"Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt." Matthäus 5,13.14

 Menschen jüdischen Glaubens und christlichen Glaubens treffen sich in der Synagoge und lesen gemeinsam in der Bibel. Im Zentrum steht die sogenannte "Bergpredigt" aus dem Matthäusevangelium im Zweiten Testament: Matthäus 5-7. Dieser Text besteht aus einer Sammlung von Jesusworten, von denen einige sehr bekannt sind, wie zum Beispiel das Vaterunser.

Zur Vorbereitung lesen Prof. Matitjahu Kellig und Pastorin Bettina Hanke-Postma den Text und überlegen, was er ihnen bedeutet. Sie tauschen sich über ihre Leseerlebnisse aus und laden die Anwesenden ein, mit ihnen auf dieser Grundlage über den eigenen Glauben ins Gespräch zu kommen.
Der jüdische und der christliche Glaube haben viele gemeinsame Inhalte: der Glauben an den einen Gott, die hohe Wertschätzung der Gebote, die große Bedeutung des Gebetes. Die Worte Jesu belegen, dass er Jude war.

Und doch wurde die Existenz Jesu zum Anstoß der Entstehung des Christentums und der Trennung vom Judentum. Auf dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wollen wir uns gegenseitig dadurch stärken, dass wir einander zuhören und verstehen lernen.

Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche, Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, GfCJZ in Lippe

Die Durchführungsmodalitäten liegen noch nicht fest. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

Synagoge der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford

   

Neues:

10. 9. 2020: Der Rat der Stadt Detmold beschließt einstimmig den Beitritt Detmolds zum Deutschen Riga-Komitee. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe hatte dies in einem Antrag an die Stadt gefordert und begründet. Aus Detmold waren 1941/42 32 Mitbürger jüdischen Glaubens nach Riga deportiert und dort und im Umfeld ermordet worden. Das Riga-Komitee betreut die Gedenkstätte im Wald von Bikernieki für die insgesamt mehr als 25.000 Opfer.

28. 10. 2019: Für ihre herausragende Arbeit als Autorin des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold erhält Frau Mitschke-Buchholz den Felix-Fechenbach-Preis 2019 der sozialdemokratischen Felix-Fechenbach-Stiftung. Redebeiträge und Bilder der Preisverleihung finden Sie über das Stadtarchiv Detmold. Das Gedenkbuch ist online als eigenständige Internetseite der Gesellschaft einsehbar.

11. 9. 2018: Onlinestellung der Dokumentation des Jüdischen Friedhofes in Barntrup

17. 5. 2018: Onlinestellung des Buches von Karla Raveh: "Überleben" als e-Buch

4.12.2017: Veröffentlichung einer Broschüre zum Haus Münsterberg

4.12.2017: Freischaltung der Internetseite, die die Online-Version des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold präsentiert.

 

Hier finden Sie uns:

Haus Muensterberg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: GfCJZ-Lippe@t-online.de

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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