Zum Holocaustgedenktag

finden in verschiedenen lippischen Kommunen Veranstaltungen statt:

 

  • Stadt Lage

    Freitag, 25. 1. 19:30 Uhr, Technikum: Irgendwo auf der Welt… Monika Rey singt Lieder jüdischer Komponisten der 1920ger und 1930ger Jahre – begleitet von Eva Schüttler am Klavier. Veranstalterinnen Stadtbücherei und Musikschule Lage. Eintritt 8€/5€ ermäßigt. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Brückmann und Musikschule Lage.

    Samstag, 26. 1. 14:00 Uhr, Jüdischer Friedhof, Flurstr.9: Führung über den Friedhof mit Erläuterungen von Margarete Wissmann. Bitte melden Sie sich unter 05232-95500 bei der VHS Lippe-West an.

    Sonntag, 27. 1. 18:00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche, Sedanplatz 4: Shoa-Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des NS.

    Montag, 28. 1. 14:00 Uhr, Sekundarschule, Friedrichstr.33: Max Brod und andere… Schüler lesen aus Werken jüdischer Autoren.

    Montag, 28. 1. 18:30 Uhr: Ausstellung des Stadtarchivs und Vortrag von Dr. Jens-Christian Wagner: Vor aller Augen: KZ-Todesmärsche 1944/45, Am Drawen Hof 1/Clara-Ernst-Platz, Lage. Eine Veranstaltung des „Arbeitskreises gegen das Vergessen“ in Kooperation mit der Stadt Lage und dem Stadtarchiv.

    Dienstag, 29. 1. 19:00 Uhr, Gemeindehaus an der Marktkirche, Lange Str. 70, Lage: Hannes Sonntag liest aus seinem neuesten Roman „Solange es noch geht“ und spielt Klaviermusik von Mendelssohn und Chopin. Eine Anmeldung ist nötig bei der Stadtbücherei unter 05231/ 601420.

    Flyer zu den Veranstaltungen in Lage

     

  • Stadt Lemgo

    Das Vermächtnis von Karla Raveh
    Gottesdienst am 27. Januar in der Heilig-Geist-Kirche in Lemgo
    Zu einem besonderen Gottesdienst aus Anlass des internationalen Holocaust-Gedenktages laden die katholische Heilig-Geist- Gemeinde und die Karla-Raveh-Gesamtschule gemeinsam mit dem Schulreferat der Lippischen Landeskirche am Sonntag, 27. Januar, um 11 Uhr in die Heilig- Geist-Kirche in Lemgo ein.
    Karla Raveh – wer war sie und welches Vermächtnis geben Menschen wie sie heute an uns weiter? Mit diesen Leitfragen haben Schülerinnen und Schüler der Karla-Raveh-Gesamtschule in einem Workshop unter Anleitung der Theaterpädagogin Bettina Frank gearbeitet. Die Erkenntnisse, Gedanken und Beiträge aus diesem Workshop sowie aus Gesprächen mit Michael Raveh, Sohn der jüdischen Zeitzeugin des Holocaust, Karla Raveh aus Lemgo (1927–2017), stellen sie im Gottesdienst vor.
    Das Projekt wird von der Religionslehrerin Renate Zimmermann-Grob, sowie Vikar Daniel Robb und von Landespfarrer Andreas Mattke, Schulreferent der Lippischen Landeskirche, begleitet.
    (Pressemitteilung der Lippischen Landeskirche)

  • Stadt Blomberg

    Am 27. Januar um 14:00 Uhr laden die Stadt Blomberg, die Kirchengemeinden und das Hermann-Voechting Gymnasium zu einer Gedenkveranstaltung auf dem alten Jüdischen Friedhof am Ostring in Blomberg ein. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Kirchen und Schülerinnen und Schüler werden der Opfer des Holocaust und der Opfer nationalsozialistischer Verfolgung in der Stadt Blomberg gedenken.

  • Stadt Detmold

    Samstag, 19. 1. ab 19:00 Uhr, Christuskirche Detmold: Viele Töne gegen den Hass. Ein musikalisch-politisches Manifest mit Jazz, Klassik und Weltmusik.

    Samstag, 26. 1. 19:30 Uhr, Michaelkapelle Detmold (an der Gedenkstätte Exterstraße): Musikalische Meditation am Vorabend des Holocaust-Gedenktags mit dem Chor „Cantus Novus“.

    Sonntag, 27. 1. 11:30 Uhr, Grabbe-Gymnasium: „Detmolder erinnern“. Zentrale Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus.

    Sonntag, 27. 1. 18:00 Uhr, Ev. Kirche Berlebeck, Kindergartenweg 9: Gottesdienst „Erinnern und Gedenken“ mit Pastorin Iris Opitz-Hollburg und KonfirmandInnen.

    Mittwoch, 6. 2. 19:30 Uhr, Neue Aula Grabbe-Gymnasium: Vortrag und Diskussion mit Hajo Funke: „Der Kampf um die Erinnerung Mörderische Paranoia – der nationalsozialistische Judenhass.“ Eine Veranstaltung der Buchhandlung Kafka & Co und der Stadt Detmold.

    Noch bis Freitag, 8. 2. im Rathaus Detmold: Ausstellung „Grenzen des Vergessens“ mit Fotografien von Orten jüdischen Lebens von Bernd Lange.

    Freitag, 15. 2. und Samstag, 16. 2.: Exkursion nach Wuppertal auf den Spuren von Else Lasker-Schüler. Ein Angebot der Grabbe-Gesellschaft und der Peter-Hille-Gesellschaft. Informationen unter www.grabbe.de

    Montag, 18. 2. 19:30 Uhr, Landesarchiv, Willi-Hofmannstr.2: Vortrag und Diskussion mit Jürgen Hartmann: „Auf verlorenem Posten. Der Centralverein in Detmold und der Kampf gegen den Antisemitismus (1918 – 1933).

    Nach Absprache: Lesung für Schülerinnen und Schüler – Reiner Engelmann: „Der Buchhalter von Auschwitz. Die Schuld von Oskar Gröning.“ Ein Angebot der Stadtbücherei. Anmeldung unter 05231/309411.

    Flyer zu den Veranstaltungen in Detmold

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Sonntag, 03. Februar 2019 um 11:30 Uhr

Film gegen das Vergessen CHARLOTTE / CHARLOTTE S.

BRD/NL 1980. R: Frans Weisz D: Birgit Doll, Elisabeth Trissenaar, Brigitte Horney, 96 Min.

Film-Mantinee

In der sensiblen Künstlerbiografie zeichnet Frans Weisz den Lebensweg der deutschen Malerin Charlotte Salomon nach.
Charlotte Salomon wird 1917 in eine liberale jüdische Familie hineingeboren.1939 flieht sie aus Berlin zu ihren Großeltern nach Südfrankreich. Nach Kriegsbeginn erfährt sie dort vom Selbstmord ihrer Mutter und den Depressionen ihrer Großmutter. Um diese Ereignisse zu verarbeiten, nimmt Charlotte Salomon ihre Malerei wieder auf und schafft ein umfangreiches bildnerisches Werk. 1943 wird sie mit ihrem Mann verhaftet, nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Die Künstlerbiographie basiert auf den autobiographischen Bildern von Charlotte Salomon.

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Veranstalter: Gesellschaft f. chr.-jüd. Zusammenarbeit in Kooperation mit der Volkshochschule Detmold/Lemgo

Plakat zum Film

Filmwelt Detmold, Lange Straße 74, Detmold

 



Charlotte Salomon © CCC Filmkunst GmbH

Montag, 04. Februar 2019 um 11:00 Uhr

Filmmatinee für Schülerinnen und Schüler: CHARLOTTE / CHARLOTTE S.

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Filmwelt Detmold, Lange Straße 74, Detmold

 



Plakat

Freitag, 08. Februar 2019 um 20:00 Uhr

„Entartete Musik“.

Musik und Rezitation mit Werken ver – rückter Künstler.

Mitwirkende: Pia Buchert (Mezzosopran), Maria Saulich (Klavier), Christian Kleinert (Rezitation)

Karten: www.reservix.de

Veranstalterin: Stadt Detmold in Kooperation mit der GfCJZ.

Hangar 21, Charles-Lindbergh-Ring 10, Detmold



Sonntag, 10. Februar 2019 um 19:00 Uhr

Charlotte Salomon – Es ist mein ganzes Leben.

Lesung mit der Autorin Margret Greiner

Charlotte Salomon, geboren 1917, wächst in einem großbürgerlichen jüdischen Elternhaus in Berlin auf. Als Jüdin diskriminiert und aus der Kunsthochschule gedrängt, flieht sie mit 21 Jahren ins Exil nach Südfrankreich. Hier beginnt sie wieder zu malen. Zwischen 1940 und 1942 entstehen binnen 18 Monaten 1325 Gouachen expressionistischen Stils.

Die Referentin Margret Greiner, Lehrerin und Journalistin, hat die historischen Tatsachen recherchiert. In ihrem Vortrag erstellt sie ein atmosphärisch dichtes Bild der Malerin Charlotte Salomon.

Veranstalter: GfCJZ in Kooperation mit der Buchhandlung am Markt

Eintritt: 8€ an der Abendkasse, 5€ im Vorverkauf in der Buchhandlung am Markt, Detmold

Schule am Wall, Paulinenstr.19, Eingang vom Wall.



Freitag, 15. Februar 2019 um 15:00 Uhr

Lesekreis mit Gertrud Wagner.

Besprochen wird: Eva Gruberova/Helmut Zeller: Taxi am Shabbat, C.H.Beck, 18€.

Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, Detmold



Donnerstag, 21. Februar 2019 um 19:30 Uhr

Judentum in unserer Gesellschaft – wie wird es wahrgenommen?

Vortrag und Diskussion in der Reihe "Religionen im Gespräch"

Referent: Matitjahu Kellig, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold

Nach dem Holocaust wurden in Deutschland dutzende Gedenkstätten zur Mahnung und Erinnerung errichtet. Viele sind stolz auf diese Erinnerungskultur. Gleichwohl hat 2018 die brennende israelische Flagge vor dem Brandenburger Tor Fragen aufgeworfen:
Wie wird Judentum in der Bundesrepublik wahrgenommen? Gibt es eine neue Art von Judenfeindlichkeit?
Herr Matitjahu Kellig wird in seinem Vortrag diese Fragen aufgreifen. Hilfreich sind dabei seine Erfahrungen als weltweit gefragter Konzertpianist und langjähriger Professor an der Hochschule für Musik in Detmold.

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V., der Ev. Studierendengemeinde Detmold/Lemgo und des Katholischen Bildungswerkes Lippe e.V.

Moderation: Barbara Klaus

Katholisches Gemeindehaus, Schubertplatz 10, 32756 Detmold



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Dienstag, 12. März 2019 um 19:30 Uhr

Präsentation der Dokumentation der Grabsteine des neueren jüdischen Friedhofs Detmold

Natanja Hüttenmeister, Salomon-Steinheim-Institut

Die Dokumentation ist nun über die Datenbank 'epidat' online verfügbar (http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/epidat?id=dtm). Der Friedhof, auf dem auch Grabsteine eines Vorgängerfriedhofs stehen, birgt fast 300 Jahre jüdische Geschichte in Detmold. Mit einem Vortrag sollen die Ergebnisse der Dokumentation präsentiert und in die allgemeine jüdische Sepulkralkultur eingeordnet werden, wie zum Beispiel die Entwicklung der Grabmalgestaltung, die Bedeutung der Symbolik und Aufbau und Inhalte der hebräischen Inschriften.

Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, Detmold



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Sonntag, 17. März 2019 um 17:00 Uhr

„Kunst unterm Kirchturm“

Hebräische Lieder und Klezmer Musik mit dem Chor TonArt der Kirchengemeinde Wöbbel unter der Leitung von Helena Mansfeld und mit Beate Ramisch(Pianistin und Sängerin) und Mike Pigorsch (Gitarre).

Veranstalterinnen: Kirchengemeinde Wöbbel und GfCJZ.

Kirche in Wöbbel, Am Kirchborn 2, 32816 Schieder-Schwalenberg



   

Neues:

11. 9. 2018: Onlinestellung der Dokumentation des Jüdischen Friedhofes in Barntrup

17. 5. 2018: Onlinestellung des Buches von Karla Raveh: "Überleben" als e-Buch

4.12.2017: Veröffentlichung einer Bropschüre zum Haus Münsterberg

4.12.2017: Freischaltung der Internetseite, die die Online-Version des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold präsentiert.

 

Hier finden Sie uns:

Haus Muensterberg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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