Montag, 05. Oktober 2020 um 19:00 Uhr

Wir müssen reden. Talk der Religionen

"Wenn ich nicht mehr weiter weiß - Religion und schwere Zeiten."

Der Talk der Religionen hat inzwischen schon mehrfach in Lippe stattgefunden. Immer wieder ist es spannend, worüber die den unterschiedlichen Religionsgruppen Angehörenden reden können. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass sich die Gäste mit ihren Fragen und Erfahfungen einbringen.

Evangelische Erwachsenenbildung in Kooperation mit dem Referat für Ökumene und Mission der Lippischen Lendeskirche.

Anmeldung bis zum 28.9. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Katholische Kirchengemeinde Maria Königi des Friedens, Pivitsheider Str. 154, 32832 Augustdorf

Mittwoch, 07. Oktober 2020 um 19:00 Uhr

(Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

Die Bibel und der Koran - Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede würdigen

In der Reihe "Religionen im Gespräch"

Islamwissenschaftler Dr. Adem Aygün, Pastor Dr. Ulf Zastrow, Hochschulpastorin Dr. Katharina Kleine-Vennekate

In dieser Reihe möchten Menschen aus unterschiedlichen Religionen gemeinsam Texte aus der Bibel und dem Koran lesen, miteinander diskutieren und Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen und würdigen.

Ein zweiter Abend findet am 25.11. ebenfalls um 19:00 Uhr statt. 
Weitere Informationen im Programm der Evangelischen Erwachsenenbildung der Lippischen Landeskirche.

Lippische Landeskirche, Katholisches Bildungswerk Lippe, Studierendengemeinde Detmold/Lemgo, Kirchengemeinde St. Nicolai Lemgo, GfCJZ in Lippe.

Anmeldung bis zum 30.9. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeindehaus der Kirche St. Nicolai, Papenstraße 16, 32657 Lemgo

Sonntag, 11. Oktober 2020 um 11:00 Uhr

Neue Synagoge und Landestheater Detmold (Postkarte Sammlung Gudrun Mitschke-Buchholz)

Stadtrundgang in Detmold: Auf jüdischen Spuren

Gudrun Mitschke-Buchholz

Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.

Dies ist die letzte Führung in diesem Jahr!

Der Rundgang dauert etwa 1 ½ - 2 Stunden, die Kosten betragen 5 € pro Person, SchülerInnen und Auszubildende 2 €

Treffpunkt: Rathaustreppe Detmold, Marktplatz Detmold

Dienstag, 27. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

"Antisemitismus - hört das denn nie auf?"

Vortrag mit Powerpoint-Präsentation und Gespräch

Bettina Hanke-Postma, Pfarrerin und evangelische Vorsitzende der GfCJZ Lippe.

Der wieder aufflammende Antisemitismus unserer Tage ist nicht neu. Das alte Muster der Herabwürdigung und Stigmatisierung einer Gruppe funktioniert immer noch. Das ist erschütternd angesichts all der Jahre der Erinnerungsarbeit und Aufklärung über Wurzeln und Folgen des Antisemitismus. Manchmal fragen wir resigniert: „Hört das denn nie auf?“ Ja, es scheint so zu sein.  Und gerade deshalb ist es wichtig, ihm wirksam entgegen zu treten. Denn der Satz, der 1945 auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam gesagt wurde, bleibt wahr: „Antisemitism is sin against God and man.“

Im vergangenen Jahr hat Prof. Klaus Müller von der Badischen Kirche einen Powerpoint Vortrag zum Thema erstellt.  Er hat ihn Frau Hanke-Postma zur Verfügung gestellt, verbunden mit der Bitte ihn vorzutragen und als Gesprächsgrundlage zu nutzen.

Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

Sonntag, 01. November 2020 um 17:00 Uhr

(Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

Gemeinsam Bibellesen in der Synagoge

Eine jüdisch-christliche Begegnung

Prof. Matitjahu Kellig und Pastorin Bettina Hanke-Postma

Im Zentrum steht die sogenannte "Bergpredigt" aus dem 2. Testament: Matthäus 5-7. Der Text besteht aus einer Sammlung von Jesusworten, von denen einige sehr bekannt sind, z.B. das Vaterunser. Die Worte Jesu belegen, dass er Jude war. Und doch wurde die Existenz Jesu zum Anstoß der Entstehung des Christentums und der Trennung vom Judentum. Auf dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wollen sich die Referenten gemeinsam mit den Zuhörern gegenseitig dadurch stärken, dass sie einander zuhören und verstehen lernen.

Evangelische Erwachsenenbildung, Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, GfCJZ in Lippe

Anmeldung bis zum 23.10. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Synagoge der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford

Montag, 09. November 2020 um 19:30 Uhr Uhr

Oana Maria Bran (Foto: Winfried Hyronimus)

Orgelkonzert mit Werken jüdischer Komponisten

mit Oana Maria Bran

Im Anschluss an die Gedenkstunde zur Reichspogromnacht in der Exterstraße

Frau Bran wird vielen von Ihnen noch bekannt sein als Organistin an der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold. Inzwischen arbeitet sie in Lenzen an der Elbe und bereitet sich an der Hochschule für Musik in Berlin auf ihre Solo-Prüfung an der Orgel vor.
Folgendes Programm hat sie für ihr Konzert in Detmold vorgesehen:
- Felix Mendelssohn: Passacaglia
- Moritz Deutsch: Präludium
- Paul Hindemith: Orgelsonate
- Josef Löw: Elegie und Träumerei
- Sigfrid Karg-Ehlert: La source mystique
- Salomone Rossi: Bar´chu et adonai

Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße, Detmold

Dienstag, 17. November 2020 um 19:30 Uhr  und  Mittwoch, 18. November 2020 um 19:30 Uhr

Hannah Herzsprung

Dorfgeschichten

Hannah Herzsprung liest Amos Oz: "Der perfekte Frieden".

Der große israelische Autor Amos Oz erzählt in »Der perfekte Frieden« die Geschichte eines Kibbuz. Es ist eine Geschichte, die er kennt, denn er selbst hat viele Jahre in einer dieser Keimzellen des israelischen Staatswesens gelebt.

Jonathan Lifschitz ist 26, scheinbar glücklich verheiratet und bei den anderen Bewohner*innen des Kibbuz sehr geschätzt – bis er sich einen Tages aufmacht, um ein neues Leben zu beginnen. An einem dieser fernen Orte, »an denen alles möglich ist, alles geschehen kann: plötzlicher Erfolg, Liebe, Gefahr, eigenartige Begegnungen.«

In seinem Roman spürt Amos Oz der Frage nach, was aus dem Gedanken, jeder gibt nach seinen Möglichkeiten und erhält gemäß seinen Bedürfnissen, geworden ist. Wie lässt sich die Sehnsucht der Zionist*innen des alten Schlags nach einem Staat, in dem sie frei und sicher leben können, und die Sehnsucht nach Abenteuer und einer grenzenlosen Welt bei der Jugend, die bereits in der Geborgenheit und der Enge eines Kibbuz aufgewachsen ist, vereinbaren?

»Der perfekte Frieden« ist ein Plädoyer für das Leben, das seinen Sinn dadurch erhält, dass es mutig gelebt wird, und es ist das Porträt einer utopischen Idee und einer Zeit, in der diese Idee von vielen Seiten in Frage gestellt wird.

Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

Pause ca. 20:45 Uhr/ Ende ca. 21:30 Uhr.

Karten zum Preis von 22/15 € gibt es ab Montag, den 24.8. unter der Telefonnummer 05231/3080210 oder online unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

In diesem Jahr gibt es keinen Bustransfer. Sie können mit Ihrem PKW bis zum Parkplatz am Weißen Ross fahren.

Im Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold

Mittwoch, 18. November 2020 um 11:30 Uhr

Hannah Herzsprung

Dorfgeschichten - Schüler*innenlesung

Hannah Herzsprung liest Amos Oz »Panther im Keller«

In »Panther im Keller« greift Amos Oz ein brisantes Thema auf. Ist es vorstellbar, dass ein Feind sich menschlich zeigt? Palästina steht unter britischer Mandatsmacht und die Juden versuchen ihren eigenen Staat zu gründen. Trotzdem hat Profus sich mit einem englischen Sergeanten angefreundet. Eines Morgens steht an der Hauswand er sei ein »Verräter«. Das ist so ziemlich der gemeinste Vorwurf für einen Zwölfjährigen, der ganz in der Vorstellung lebt, ein Untergrundkämpfer zu sein.

Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

Ende ca. 12:30 Uhr.

Eintritt: 5 € pro Schüler*in
Anmeldung/Kontakt: 05231/3080210 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold

Freitag, 27. November 2020 um 19:30 Uhr

Die Sängerin Marianne Oswald

„Zugegeben, dieses Mädchen hat nicht gerade die Stimme einer Nachtigall…“

Iris Hennig

Marianne Oswald, geboren 1901 als Alice Bloch in eine wohlhabende jüdische Familie im heutigen Sarreguemines war eine vielseitige Künstlerin: sie wirkte als Sängerin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin. Stilbildend bereicherte sie den französischen Chanson durch ihre Interpretation und den Einfluss, den sie auf Komponisten, wie z.B. Darius Milhaud oder Jean Cocteau, hatte und wirkte gleichermaßen polarisierend auf das Publikum ihrer Zeit. In Deutschland ist ihr Leben und Wirken fast vergessen. Zu unrecht, meint Iris Hennig. Sie macht sich auf Spurensuche und stellt die Künstlerin vor.

Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold

   

Neues:

10. 9. 2020: Der Rat der Stadt Detmold beschließt einstimmig den Beitritt Detmolds zum Deutschen Riga-Komitee. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe hatte dies in einem Antrag an die Stadt gefordert und begründet. Aus Detmold waren 1941/42 32 Mitbürger jüdischen Glaubens nach Riga deportiert und dort und im Umfeld ermordet worden. Das Riga-Komitee betreut die Gedenkstätte im Wald von Bikernieki für die insgesamt mehr als 25.000 Opfer.

28. 10. 2019: Für ihre herausragende Arbeit als Autorin des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold erhält Frau Mitschke-Buchholz den Felix-Fechenbach-Preis 2019 der sozialdemokratischen Felix-Fechenbach-Stiftung. Redebeiträge und Bilder der Preisverleihung finden Sie über das Stadtarchiv Detmold. Das Gedenkbuch ist online als eigenständige Internetseite der Gesellschaft einsehbar.

11. 9. 2018: Onlinestellung der Dokumentation des Jüdischen Friedhofes in Barntrup

17. 5. 2018: Onlinestellung des Buches von Karla Raveh: "Überleben" als e-Buch

4.12.2017: Veröffentlichung einer Broschüre zum Haus Münsterberg

4.12.2017: Freischaltung der Internetseite, die die Online-Version des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold präsentiert.

 

Hier finden Sie uns:

Haus Muensterberg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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