Elischewa Limon.

 

 

Am 2. März 1920 wurde sie als Gertrud Buchholz in Detmold als Tochter des Predigers, Lehrers und Kaufmanns Max Heilbrunn und seiner Frau Else geboren. Sie ist die Schwester von Ernst Heilbrunn und Uri Lev-Ron und die Cousine von Devora Backschitzki und Gad Eschel.

Uri bei der Arbeit in der Citrusplantage im Kibbuz Givat Chayyim Ichud.

aus Panu Derech Band 10

 

Am 18. Dezember 1916 wurde Uri Lev-Ron als Rudi Heilbrunn in Detmold geboren. Er war der zweite Sohn des Predigers, Lehrers und späteren Kaufmanns Max Heilbrunn und dessen Frau Else, geb. Buchholz. Sein Bruder Ernst, geboren am 22. März 1914, starb am 26. Oktober 1986 in Israel, seine Schwester Elischewa Limon, früher Gertrud Heilbrunn, lebt in der Schweiz.

Bis zum Umzug der Familie nach Bielefeld im Jahre 1930 besuchte er das Leopoldinum in Detmold und war Mitglied des Jüdischen Pfadfinderbundes, den er 1933 leitete und ihm eine zionistische Prägung verlieh. Schon früh galt sein Interesse der sozialdemokratischen bzw. sozialistischen Politik.

Die gesamte Familie Heilbrunn emigrierte bereits 1933 nach Palästina. Von 1933 bis 1939 arbeitete Uri Lev-Ron zunächst bei der RICA, der Rothschildschen Siedlungsgesellschaft und danach im Orangenhain der Familie.

Mordechai Gumpel.

aus Panu Derech Band 10

 

Mordechai (früher Herbert) Gumpel wurde am 14. Februar 1912 in Lemgo als ältester von drei Söhnen des Kaufmanns Gustav Gumpel und seiner Ehefrau Rosalie, geborene Mosberg, geboren.

Nach der Volksschule besuchte er das Realgymnasium in Lemgo bis zur Mittleren Reife, um danach eine kaufmännische Lehre zu machen. Sein künstlerisches Interesse war aber bereits seit seiner Jugend stark entwickelt, und so absolvierte Herbert Gumpel in den Jahren 1935 bis 1936 eine künstlerische Ausbildung in Frankfurt. Er besuchte das Studio für Bildende Kunst des Kulturbundes Deutscher Juden. Als seine Eltern 1936 ihr Geschäft in Lemgo schließen mussten, ging Gumpel, wie später seine jüngeren Brüder Hans und Kurt auf Hachschara in Neuendorf in der Nähe von Berlin, um sich auf seine geplante Auswanderung nach Palästina vorzubereiten. 1939 gelang ihm die Emigration nach Palästina, wo er den Vornamen Mordechai annahm.

   
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