• Rundbrief 3/2022

    Detmold, den 31. 03. 2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    wir möchten auf die Eröffnung der Ausstellung "Auf jüdischen Spuren" am Freitag der kommenden Woche aufmerksam machen:

    Freitag, 08. April 2022 um 14:00 Uhr

    Ausstellung "Jüdische Spuren in Detmold" an der Bruchmauer

    Am Freitag, dem 8. April 2022, um 14 Uhr wird die Ausstellung "Jüdische Spuren in Detmold" an der Bruchmauer eröffnet.

    Bereits im letzten Jahr entwickelten Schüler*innen der Israel-AG des Grabbe-Gymnasiums unter Leitung von Oliver Arnhold und Elisabeth Hecker einen digitalen Stadtrundgang auf Grundlage des Buches "Auf jüdischen Spuren" von Gudrun Mitschke-Buchholz. In verkürzter Form werden einige Stationen dieses Rundganges ab dem 8. April 2022 auf Bannern an der Bruchmauer in Detmold ausgestellt.

    Gestaltet wird die Eröffnung durch Beiträge von Vertretern der Stadt, des Stadtarchivs, der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, der GfCJZ und des Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums.

     

    Bruchmauer gegenüber der Hofsynagoge (Ecke Bruchmauerstraße/Freiligrathstraße)

     

    Außerdem erinnern wir an den Vortrag von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama in der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold:

    Donnerstag, 07. April 2022 um 19:00 Uhr

    © A. Nachama

    Ein Jahrhundert Antisemitismus in Deutschland

    1920 bis 2020

    Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

    In einem Vortrag in der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold geht Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama der Frage nach dem Ursprung des modernen Antisemitismus nach. 

    Weitere Informationen zum Inhalt des Vortrages und zum Referenten entnehmen Sie dem Flyer.

    Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford

     

    Noch bis zum 6. April 2022 haben Sie die Gelegenheit, die Ausstellung "stolen memory" zu besichtigen:

    Donnerstag, 17. März 2022  -  Mittwoch, 06. April 2022

    © https://stolenmemory.org/

    Wanderausstellung "stolen memory"

    Schmuck, Fotos, Papiere - die Nazis nahmen ihren Opfern bei der Verhaftung alle persönlichen Sachen ab. Die Arolsen Archives bewahren einige Tausend dieser Gegenstände auf. Sie suchen die Familien der Opfer, um die gestohlenen Erinnerungsstücke zurückzugeben. Die Wanderausstellung #StolenMemory erzählt die Geschichten der Suche.

    Die Container-Wanderausstellung wird ab dem 17. März 2022 auf dem Theatervorplatz in Detmold zu besichtigen sein.

    Theatervorplatz - 32756 Detmold


    Das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine ruft zu Spenden auf. Leidtragende des aktuellen Krieges in der Ukraine sind auch Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung. Aus unterschiedlichen Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorten und Gedenkstätten in Deutschland - u.a. auch die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne - hat sich ein Hilfsnetzwerk gegründet. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de/.

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des gesamten Vorstands

    Kristina Panchyrz

     

  • Circular 3/2022   
    Detmold, 31. 03. 2022
    Dear ladies and gentlemen, dear members and friends,

    We would like to draw your attention to the opening of the exhibition "In Jewish Footsteps" on Friday of next week:

    Friday, April 08, 2022, 14:00

    Exhibition "Jewish Traces in Detmold" at the Bruchmauer

    On Friday, 8 April 2022, at 2 p.m., the exhibition "Jewish Traces in Detmold" will open at the Bruchmauer.

    Last year, students of the Israel-AG of the Grabbe-Gymnasium, led by Oliver Arnhold and Elisabeth Hecker, developed a digital city tour based on the book "Auf jüdischen Spuren" by Gudrun Mitschke-Buchholz. In an abbreviated form, some stations of this tour will be exhibited on banners at the Bruchmauer in Detmold from 8 April 2022.

    The opening will feature contributions from representatives of the city, the city archives, the Jewish Community Herford-Detmold, the GfCJZ and the Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium.

    Bruchmauer opposite the Hofsynagoge (corner of Bruchmauerstraße/Freiligrathstraße)


    We also recall the lecture by Rabbi Prof. Dr. Andreas Nachama at the Jewish Community Herford-Detmold:

    Thursday, April 07, 2022, 19:00

    © A. Nachama

    Ein Jahrhundert Antisemitismus in Deutschland
    (A Century of Anti-Semitism in Germany)

    1920 to 2020

    Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

    In a lecture at the Jewish Community Herford-Detmold, Rabbi Prof. Dr. Andreas Nachama explores the question of the origins of modern anti-Semitism.  

    For more information on the content of the lecture and the speaker, please see the Flyer.

    Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford


    You have the opportunity to visit the exhibition "stolen memory" until 6 April 2022:

    Thursday, March 17, 2022  -  Wednesday, April 06, 2022

    © https://stolenmemory.org/

    Travelling exhibition "stolen memory"

    Jewellery, photos, papers - the Nazis took all their victims' personal belongings when they arrested them. The Arolsen Archives keep several thousand of these items. They are looking for the victims' families to return the stolen mementos. The travelling exhibition #StolenMemory tells the stories of the search.

    The container touring exhibition will be on display at the theatre forecourt in Detmold from 17 March 2022.

    Theatervorplatz - 32756 Detmold


    The aid network for survivors of Nazi persecution in Ukraine is calling for donations. Survivors of National Socialist persecution are also suffering in the current war in Ukraine. A support network has been formed from various initiatives, foundations, memorials and memorial sites in Germany - including the Stalag 326 (VI K) Senne memorial site. Further information is available at https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de/.

    Warm greetings to you all - on behalf of the entire Executive Board

    Kristina Panchyrz

     

  • Rundbrief 2/2022

    Detmold, den 10. 03. 2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    mit Erschüttern verfolgen wir die Nachrichten über die jüngste Eskalation des Ukraine-Konflikts. Wir alle sind in Gedanken bei den vielen betroffenen Menschen, den Opfern des Krieges und denjenigen, die ihre Heimat verlassen müssen oder sich bereits auf der Flucht befinden.

    Rabbiner Henry G. Brandt ist verstorben

    und wir trauern um einen Menschen, der sich in ganz besonderer Weise um den Jüdisch-Christlichen Dialog in unserer Region verdient gemacht hat. Als Landesrabbiner in Westfalen-Lippe (1995-2004) ist er vielen älteren Menschen aus dieser Zeit noch lebendig in Erinnerung. Sie haben ihn als geistvollen und liberalen Gesprächspartner bei Wochenendseminaren im Haus Stapelage erlebt oder bei den Eröffnungen der Gedenkstätten ehemaliger Synagogen in Lemgo und Bad Salzuflen. Henry G. Brandt war ein gern gesehener Gast im Haus Münsterberg in Detmold, dem Sitz der Christlich-Jüdischen Gesellschaft in Lippe.

    Wir werden sein Andenken in Dankbarkeit bewahren.

    Pastorin Bettina Hanke-Postma, Beauftragte der Lippischen Landeskirche für jüdisch-christlichen Dialog und evangelische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.

     

    Wir möchten auf zwei interessante Veranstaltungen in der Region hinweisen:

    Donnerstag, 07. April 2022 um 19:00 Uhr

    © A. Nachama

    Ein Jahrhundert Antisemitismus in Deutschland

    1920 bis 2020

    Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

    In einem Vortrag in der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold geht Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama der Frage nach dem Ursprung des modernen Antisemitismus nach.

    Weitere Informationen zum Inhalt des Vortrages und zum Referenten entnehmen Sie dem Flyer.

    Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford

     



    Donnerstag, 17. März 2022  -  Mittwoch, 06. April 2022

    © https://stolenmemory.org/

    Wanderausstellung "stolen memory"

    Schmuck, Fotos, Papiere - die Nazis nahmen ihren Opfern bei der Verhaftung alle persönlichen Sachen ab. Die Arolsen Archives bewahren einige Tausend dieser Gegenstände auf. Sie suchen die Familien der Opfer, um die gestohlenen Erinnerungsstücke zurückzugeben. Die Wanderausstellung #StolenMemory erzählt die Geschichten der Suche.

    Die Container-Wanderausstellung wird ab dem 17. März 2022 auf dem Theatervorplatz in Detmold zu besichtigen sein.

    Theatervorplatz - 32756 Detmold

     

    Auch der Lesekreis der Gesellschaft findet wieder statt:

    Freitag, 01. April 2022 um 16:00 Uhr

    © C. H. Beck Verlag

    Lesekreis

    Es soll gesprochen werden über: „Alles, was wir nicht erinnern: Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ von Christiane Hoffmann

    Die Autorin ist v. a. durch journalistische Arbeiten bekannt und häufig Gast in verschiedenen Talkshows (Maybritt Illner, Markus Lanz etc.). Hoffmann wiederholt den Fluchtweg ihres Vaters: 550 km zu Fuß von Schlesien nach Westen.

    Das Buch ist gerade erst im Februar erschienen und daher nur gebunden erhältlich (22 €).

    Das Treffen findet unter den geltenden Corona-Bestimmungen statt.
    Der Lesekreis wird organisiert von Ulrike Blanke-Wiesekopfsieker

    Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Detmold, Martin-Luther-Straße

     

    Einen weiteren Hinweis möchten wir auf eine Internetseite zu aktuellen Informationen über den Israelisch-Palästinensischen Dialog geben: BIP-JETZT

     

    Am Sonntag, den 27. März 2022, um 15 Uhr findet unsere Mitgliederversammlung im Haus Münsterberg im Gartensaal statt. U.a. stehen die Wahlen des jüdischen und katholischen Vorsitzes, der Geschäftsführung und des Schatzmeisters bzw. der Schatzmeisterin an. Mit vollstem Verständnis, aber dennoch mit Bedauern, verabschieden wir uns von Joanne Herzberg als jüdische Vorsitzende. Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünschen ihr alles Gute!

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des gesamten Vorstands

    Kristina Panchyrz

     

  • Circular 2/2022   

    Detmold, 10. 03. 2022

    Ladies and Gentlemen, Dear Members and Friends,

    it is with shock that we follow the news about the latest escalation of the Ukraine conflict. Our thoughts are with the many people affected, the victims of the war and those who have to leave their homes or are already on the run.

    Rabbi Henry G. Brandt has passed away

    and we mourn the loss of a person who rendered outstanding services to the Jewish-Christian dialogue in our region. As state rabbi in Westphalia-Lippe (1995-2004), he is still vividly remembered by many older people from that time. They experienced him as a spiritual and liberal discussion partner at weekend seminars in Haus Stapelage or at the openings of the memorials of former synagogues in Lemgo and Bad Salzuflen. Henry G. Brandt was a welcome guest at Haus Münsterberg in Detmold, the seat of the Christian-Jewish Society in Lippe.

    We will cherish his memory with gratitude.

    Pastor Bettina Hanke-Postma, Commissioner of the Lippe Regional Church for Jewish-Christian Dialogue and Protestant Chairperson of the Society for Christian-Jewish Cooperation in Lippe e.V.

     

    We would like to draw your attention to two interesting events in the region:

    Thursday, April 07, 2022, 19:00

    © A. Nachama

    Ein Jahrhundert Antisemitismus in Deutschland
    (A Century of Anti-Semitism in Germany)

    1920 to 2020

    Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin

    In a lecture at the Jewish Community Herford-Detmold, Rabbi Prof. Dr. Andreas Nachama explores the question of the origins of modern anti-Semitism.  

    For more information on the content of the lecture and the speaker, please see the Flyer.

    Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford

     



    Thursday, March 17, 2022  -  Wednesday, April 06, 2022

    © https://stolenmemory.org/

    Travelling exhibition "stolen memory"

    Jewellery, photos, papers - the Nazis took all their victims' personal belongings when they arrested them. The Arolsen Archives keep several thousand of these items. They are looking for the victims' families to return the stolen mementos. The travelling exhibition #StolenMemory tells the stories of the search.

    The container touring exhibition will be on display at the theatre forecourt in Detmold from 17 March 2022.

    Theatervorplatz - 32756 Detmold

     

    The Society's reading circle will also take place again:

    Friday, April 01, 2022, 16:00

    © C. H. Beck Verlag

    Reading circle

    We will talk about: "Alles, was wir nicht erinnern: Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters (Everything we don't remember: On foot on my father's escape route)" by Christiane Hoffmann

    The author is known mainly for her journalistic work and is a frequent guest on various talk shows (Maybritt Illner, Markus Lanz, etc.). Hoffmann repeats her father's escape route: 550 km on foot from Silesia to the West.

    The book has just been published in February and is therefore only available in hardback (22 €).

    The meeting will take place under the current Corona regulations.
    The reading circle is organised by Ulrike Blanke-Wiesekopfsieker

    Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Detmold, Martin-Luther-Straße

     

    We would also like to refer to a website for up-to-date information on the Israeli-Palestinian dialogue: BIP-JETZT

    On Sunday, 27 March 2022, at 3 pm, our general meeting will take place in Haus Münsterberg in the garden hall. Among other things, the elections of the Jewish and Catholic chair, the management and the treasurer are on the agenda. With full understanding, but nevertheless with regret, we say goodbye to Joanne Herzberg as Jewish Chairperson. We thank her for her cooperation over the past years and wish her all the best!

    Warm greetings to you all - on behalf of the entire Executive Board

    Kristina Panchyrz

  • Rundbrief 1/2022

    Detmold, den 13. 01. 2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    wir wünschen Ihnen alles Gute, Zuversicht und insbesondere Gesundheit für das Jahr 2022!

    Plakat, 27. Januar 2022Wir möchten Sie auf die Veranstaltungen in Detmold zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts hinweisen:

    In diesem Jahr wird die zentrale Gedenkveranstaltung in Detmold am 27. Januar von Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule ausgerichtet werden. An dieser können Sie per Livestream ab 9:45 über den Youtube-Kanal der Schule teilnehmen (https://tinyurl.com/Gedenken27Jan).

    Weitere Veranstaltungen entnehmen Sie dem Flyer der Stadt Detmold.

     

    Im Haus Münsterberg werden im Rahmen des Gedenkens zum 27. Januar drei Veranstaltungen stattfinden:

    Freitag, 28. Januar 2022 um 19:30 Uhr

    Gunter Demnig (Foto: Karin Richert)

    STOLPERSTEINE – SPUREN und WEGE

    Gunter Demnig

    Vortrag mit anschließender Diskussion.

    Der Künstler Gunter Demnig skizziert in seinem Vortrag seinen künstlerischen Werdegang von 1968 an einschließlich des Projekts STOLPERSTEINE.

    Gunter Demnig studierte ab 1967 Kunstpädagogik und Industrial Design an der Hochschule für bildende Künste Berlin (HfbK) und später freie Kunst an der Universität Kassel. Gunter Demnig bezeichnet sich selbst als "Spurenleger".
    Er verlegt seit 1996 Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus. Insbesondere soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

    Die Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.


    Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


    Aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnung erfolgt der Einlass nur mit 2G+ Nachweis (Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen).

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    Mittwoch, 02. Februar 2022 um 19:30 Uhr

    Foto: Droemer Knaur Verlag

    Schonzeit vorbei - Leben mit dem alltäglichen Antisemitismus

    Vortrag mit anschließender Diskussion

    Juna Grossmann

    Juna Grossmann lebt und arbeitet in Berlin. Sie wird über ihre aufrüttelnden Erfahrungen mit antisemitischen Einstellungen und Begegnungen berichten. Themen sind: jüdisches Berlin, social media in Museen, Besucherservice in Museen, Juden und Jüdinnen in Deutschland, Judentum für "Anfänger".
    Frau Grossmann hat Sonderpädagogik studiert und ist seit vielen Jahren für Gedenkstätten und Museen tätig. So erstellte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Ausstellung "Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück".
    Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.

    GfCJZ Lippe


    Aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnung erfolgt der Einlass nur mit 2G+ Nachweis (Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen).

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    Mittwoch, 23. März 2022 um 19:00 Uhr

    Vom kaisertreuen Bürgersohn zum Verwaltungsmassenmörder

    Der Gauleiter und Reichsstatthalter Alfred Meyer und die Wannseekonferenz

    Dr. Heinz-Jürgen Priamus

    Alfred Meyer zählte zu den Multifunktionären der NSDAP aus der zweiten Reihe der Parteigrößen. Er war gleichzeitig Gauleiter des Gaus Westfalen-Nord, Reichsstatthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe, Oberpräsident der Provinz Westfalen und stellvertretender Reichsostminister. Als solcher nahm er an der berüchtigten „Wannseekonferenz“ vom Januar 1942 teil und war mitverantwortlich für den Mord an den europäischen Juden. Und doch blieb Meyer ein weitgehend Unbekannter - in der Fachwelt, erst recht aber in der breiten Öffentlichkeit.

    Der Vortrag will die biografischen Konturen dieses Mannes nachzeichnen, dessen Lebensweg als wohlhabender konservativer und kaisertreuer Bürgersohn begann und als nationalsozialistischer Verwaltungsmassenmörder und Menschheitsverbrecher endete.

    Heinz-Jürgen Priamus, Dr. phil, M.A.
    Gründungsdirektor und langjähriger Leiter des Instituts für Stadtgeschichte (ISG), Gelsenkirchen; Lehrbeauftragter an den Fakultäten für Geschichtswissenschaften und Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum; zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie zur Vorphase der Gründung der Bundesrepublik Deutschland; Arbeiten zur Stadt- und Urbanisierungsgeschichte


    Stadtarchiv Detmold und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


    Der Einlass erfolgt nach der geltenden Coronaschutzverordnung.

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    Wir möchten Sie an dieser Stelle auf das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken hinweisen, das in unserer unmittelbaren Nachbarschaft eine sehr interessante Internetseite zur Gedenkstätte Zellentrakt in Herford betreibt.

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des ganzen Vorstands -

     

    Kristina Panchyrz

    Rundbrief als Pdf-Datei

  • Circular 1/2022   

    Detmold, 13 January 2022

    Dear ladies and gentlemen, dear members and friends,

    we wish you all the best, confidence and especially health for the year 2022!

    Plakat, 27. Januar 2022We would like to draw your attention to the events in Detmold for the International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust:

    This year, the central commemoration event in Detmold on January 27 will be hosted by students of the Geschwister-Scholl-Gesamtschule. You can participate in this via livestream starting at 9:45 via the school's Youtube channel (https://tinyurl.com/Gedenken27Jan).

    For more events, see the flyer of the city of Detmold.

    Three events will take place at Haus Münsterberg as part of the January 27 commemoration:

     

    Friday, January 28, 2022, 19:30

    Gunter Demnig (Foto: Karin Richert)

    STOLPERSTEINE - TRACKS and WAYS

    Gunter Demnig

    Lecture followed by a discussion.

    In his lecture, the artist Gunter Demnig outlines his artistic career from 1968 onwards, including the project STOLPERSTEINE

    Gunter Demnig studied art education and industrial design at the Hochschule für bildende Künste Berlin (HfbK) from 1967 and later free art at the University of Kassel. Gunter Demnig describes himself as a "traces layer". He has been laying stumbling blocks in memory of victims of the National Socialist era since 1996. In particular, the fate of people who were murdered, deported, expelled or driven to suicide under National Socialism is to be remembered. 

    The Stolpersteine are considered the largest decentralized memorial in the world.

     


    Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

    Due to the current Corona Protection Order, admission will only be granted with 2G+ proof (boostered persons are exempt from the testing requirement).

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

     

    Wednesday, February 02, 2022, 19:30

    Foto: Droemer Knaur Verlag

    Close Season Over - Living with Everyday Anti-Semitism

    Lecture with subsequent discussion

    Juna Grossmann

    Juna Grossmann lives and works in Berlin. She will talk about her stirring experiences with anti-Semitic attitudes and encounters. Topics are: Jewish Berlin, social media in museums, visitor services in museums, Jews and Jewish women in Germany, Judaism for "beginners".

    Ms. Grossmann studied special education and has been working for memorial sites and museums for many years. As a research assistant, for example, she created the exhibition "Red Army Women Prisoners of War in the Concentration Camp. Soviet Military Physicians in Ravensbrück".

    Since 2009, she has managed the exhibition office of a Berlin museum. In addition, she is a consultant for social media appearances for memorials and cultural institutions. Since 2008, Juna Grossmann has been running the blog irgendwiejuedisch.com and volunteering at rentajew.org.

    GfCJZ Lippe

    Due to the current Corona Protection Order, admission will only be granted with 2G+ proof (boostered persons are exempt from the testing requirement).

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    Wednesday, March 23, 2022, 19:00

    From a citizen's son loyal to the Emperor to an administrative mass murderer

    The Gauleiter and Reich Governor Alfred Meyer and the Wannsee Conference

    Dr. Heinz-Jürgen Priamus

    Alfred Meyer was one of the NSDAP's multifunctional second-tier party leaders. He was simultaneously Gauleiter of the Gau Westfalen-Nord, Reichsstatthalter in Lippe and Schaumburg-Lippe, Oberpräsident of the province of Westphalia and deputy Reichsostminister. As such, he participated in the infamous "Wannsee Conference" of January 1942 and was jointly responsible for the murder of European Jews. And yet Meyer remained a largely unknown figure - among experts, but even more so among the general public.  

    The lecture aims to trace the biographical contours of this man, whose life path began as a wealthy conservative and Kaiser-loyal burgher's son and ended as a National Socialist administrative mass murderer and criminal against humanity.

    Heinz-Jürgen Priamus, Dr. phil, M.A.
    Founding director and long-time director of the Institute for Urban History (ISG), Gelsenkirchen; lecturer at the Faculties of History and Social Sciences at the Ruhr University Bochum; numerous publications on the history of the Weimar Republic and National Socialism as well as on the preliminary phase of the founding of the Federal Republic of Germany; works on the history of cities and urbanization.

    Stadtarchiv Detmold and Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

    Admission will be in accordance with the current Corona Protection Order.

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    At this point we would like to draw your attention to the Kuratorium - Erinnern Forschen Gedenken (Board of Trustees - Remember Research Commemorate), which operates a very interesting website on the Zellentrakt memorial site in Herford in our immediate vicinity.

    Best regards to all of you - in the name of the whole board - from

    Kristina Panchyrz

   
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