• Rundbrief 6/2022

    Detmold, den 02.07.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Freunde,

    wir als Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben in den vergangenen Wochen mit Beunruhigung und Befremden die Debatte um Israelkritik und Antisemitismus auf der documenta verfolgt.

    Die GfCJZ Kassel hat eine Stellungnahme verfasst, der sich der Deutsche Koordinierungsrat aller "Gesellschaften" angeschlossen hat. Auch wir schließen uns dieser Positionierung an.

    In den nächsten Tagen findet die vierte gemeinsame Gedenk- und Erinnerungsreise der Delegationen der Mitgliedsstädte des Riga-Komitees statt. Auch aus Detmold wird eine kleine Delegation anreisen und u.a. an der offiziellen Gedenkveranstaltung zum lettischen Holocaustgedenktag am 4. Juli teilnehmen. Gedenken wir in diesen Tagen auch der vielen Opfer des Holocausts in Lettland, besonders der 32 Jüdinnen und Juden mit Bezug zu Detmold, die nach Riga deportiert und dort oder im Umfeld ermordet wurden.

    Auch gedenken wir am 28. Juli 2022 besonders der vier Menschen, die vor 80 Jahren von Barntrup über Lemgo und Bielefeld nach Theresienstadt deportiert wurden. Julie Katz, Emma Grünwald, Hermann und Berta Herzberg waren die letzten Juden, die damals noch in Barntrup lebten. Mehr Informationen zu diesem denkwürdigen Tag erhalten Sie hier.

    Wir bedanken uns für die Anmeldungen zur Studienreise nach Eisenach und können erfreut bekannt geben, dass die Fahrt stattfinden kann. In den nächsten Tagen beginnen die konkreten Planungen. Wir werden alle Teilnehmer zeitnah über die Details informieren. Sollten Sie sich noch nicht angemeldet haben, aber gerne an der Reise teilnehmen, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail.

    Der Workshop zur Vorbereitung auf die Sonderausstellung "Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche 'Entjudungsinstitut' 1939-1945", der für den 10.09.2022 geplant war, muss leider verschoben werden. Er wird stattdessen am 19.09.2022 von 16-18 Uhr im Gartensaal des Hauses Münsterberg stattfinden.

    Außerdem möchten wir auf folgende Veranstaltungen hinweisen:

    Donnerstag, 21. Juli 2022 um 18:00 Uhr

    Carl, Olga, Ilsa u. Richard Vogel; © H.-J. Keil

    Die Lebensgeschichte der Familie Vogel aus Wiesbaden und Detmold

    Mark Brandon (Urenkel von Carl Vogel) und Dr. Hans-Joachim Keil

    Carl Vogel war von 1908 bis 1935 angestellter Generaldirektor der Sinalco AG und zugleich auch Vorsitzender der Detmolder Synagogengemeinde. 

    Obwohl Carl Vogel 27 Jahre lang angesehener Generaldirektor der Sinalco AG in Detmold war und vom Aufsichtsrat einen Arbeitsvertrag auf Lebenszeit erhalten hatte, hat ihn 1935 derselbe Aufsichtsrat aus rassistischen Gründen aus dem Unternehmen hinausgeworfen. 

    Die Ehefrau Olga Vogel war 1932 in Detmold verstorben. Ihr Grabstein befindet sich auf dem jüdischen Friedhof in Detmold.

    Der Urenkel von Carl Vogel ist Mark Brandon (Jahrgang 1957) und lebt in den USA. Dr. Hans-Joachim Keil recherchiert und veröffentlicht über die Geschichte der Sinalco AG. Bei seinen Recherchen zum Leben seiner Urgroßeltern in Deutschland ist Mark Brandon auf die Internetseite von Dr. Hans-Joachim Keil über Carl Vogel gestoßen. So ist ein intensiver Gedankenaustausch zwischen den beiden entstanden und Lücken zu der Geschichte der Familie Vogel konnten mit Unterstützung von Gudrun Mitschke-Buchholz geschlossen werden.

    Es liegen zahlreiche historische Fotos der Familienmitglieder und der beiden Wohnhäuser in Detmold Am Alten Postweg und in der Bachstraße vor. 

    Mark Brandon wird über das Leben der Familie Vogel in Wiesbaden, Berlin und den USA berichten, Dr. Hans-Joachim Keil über die Jahre in Detmold.

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    Sonntag, 31. Juli 2022 um 11:00 Uhr

    Stadtrundgang in Detmold: Auf jüdischen Spuren

    Gudrun Mitschke-Buchholz

    Dezember 1941, März 1942 und Juli 1942. Diese Daten markieren fundamentale Verluste und ebenso fundamentale Verbrechen. Im Dezember 1941 wurden Detmolder Jüdinnen und Juden nach Riga deportiert, im März des darauf folgenden Jahres wurden weitere Menschen auf den Transport nach Warschau, „in den Osten“ gezwungen und im Juli 1942 mussten vor allem Ältere ihr brüchig gewordenes Zuhause in Richtung Theresienstadt verlassen.
    Innerhalb etwa eines halben Jahres waren die jüdischen Menschen aus Detmold, wie es später heißen sollte, „verschwunden“. Sie waren „weg“.
    Anlässlich des 80. Jahrestages dieser Deportationen findet am Sonntag, dem 31. Juli 2022 um 11 Uhr ein Stadtrundgang in Kooperation mit dem Stadtarchiv Detmold mit Gudrun Mitschke-Buchholz statt. Bitte beachten Sie: Treffpunkt für diese Führung ist in der Hermannstraße 29! Im Mittelpunkt stehen vor allem die Menschen, die die Deportationen traf, aber auch Institutionen, die für die Durchführung der Verschleppung in den Tod verantwortlich waren.

    Der Rundgang dauert etwa 1 ½ - 2 Stunden, die Kosten betragen 5 € pro Person, erm. 2 € pro Person

    Treffpunkt: Hermannstraße 29, Detmold

     

    Freitag, 05. August 2022 um 16:00 Uhr

    Cover © Klett-Cotta

    Lesekreis

    Es soll gesprochen werden über: „So tun, als ob es regnet“ von Iris Wolff

    Der Text ist als TB (176 S.) erschienen und kostet neu 12,-- €.

    Neue Mitglieder sind im Lesekreis immer willkommen, sie sollten sich jedoch per Mail an die Gesellschaft (gfcjz-lippe@t-online.der) anmelden.

    Der Lesekreis wird organisiert von Ulrike Blanke-Wiesekopsieker

    Das Treffen wird wieder bei Frau Wagner stattfinden.

     

    Montag, 10. Oktober 2022 um 19:00 Uhr

    Gerhard Haase-Hindenberg; © G. Haase-Hindenberg

    "Ich bin noch nie einem Juden begegnet ..."

    Lebensgeschichten aus Deutschland

    Gerhard Haase-Hindenberg

     "Ich bin noch nie einem Juden begegnet": Diesen Satz haben die meisten Jüdinnen und Juden schon einmal gehört. 

    Aus Anlass des Jubiläums "1700 Jahre Juden in Deutschland" erzählt der Schauspieler und Spiegel-Bestsellerautor Gerhard Haase-Hindenberg von der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland. 

    Von Dagmar, die sich hinter dem Rücken des jüdischen Vaters ausgerechnet für den Polizeidienst bewirbt; von Marina, die aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland gekommen ist und erst hier mit der religiösen Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert wird; und von David, dem aus New York stammenden Jazzmusiker, der in Berlin die "jüdischste Stadt" Deutschlands entdeckt. Da ist der jüdische Bundeswehrarzt, der bewusst auch im Dienst die Kippa trägt und der wissenschaftliche Mitarbeiter am Karlsruher Kernforschungszentrum, der seinen jüdischen Glauben auch aus der Mathematik herleitet und es werden die Geschichten von Menschen erzählt, die aus freien Stücken zum Judentum konvertierten. 

    All diese Geschichten vom Alltag in Deutschland lebender Juden und Jüdinnen, ihren Geschichten und Erfahrungen, ihren Hoffnungen und die Bedrohungen durch den steigenden Antisemitismus verwebt der Autor mit Erklärungen zu Symbolen, Glaubenspraxis und Geschichte.

    Gerhard Haase-Hindenberg ist ausgebildeter Schauspieler, war u.a. als Unterweltstype Stullen-Paul in Dieter Wedels Sechsteiler "König von St. Pauli" zu sehen und stand als Reichsfeldmarschall Göring neben Tom Cruise im Hollywood-Film "Operation Walküre" vor der Kamera. Daneben arbeitete er viele Jahre als Autor für Fernseh- und Hörfunkformate und als Publizist (u.a. für die Welt / Welt am Sonntag, Die ZEIT und Tageszeitungen). Seit einigen Jahren schreibt er außerdem für die Jüdische Allgemeine. Haase-Hindenberg hat mehr als zehn erzählende Sachbücher verfasst, darunter "Der Mann, der die Mauer öffnete", die literarische Vorlage zum preisgekrönten TV-Film "Bornholmer Straße".

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

     

    In der verlängerten Reihe "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" findet am Freitag, den 23.09.2022, ein Konzert in St. Nicolai in Lemgo statt.

    Derzeit beginnen die Planungen für die Gedenkveranstaltungen zum 9. November. Sollten Sie Informationen zum Gedenken in den lippischen Kommunen haben, senden Sie uns diese gerne zu, so dass wir in unserem Rundbrief im Oktober darauf hinweisen können. Vielen Dank!

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des gesamten Vorstandes

    Kristina Panchyrz
    (Geschäftsführung)

     

  • Circular 6/2022

    Detmold, 02.07.2022

    Dear Ladies and Gentlemen, dear members, dear friends,

    we as the Society for Christian-Jewish Cooperation have followed the debate about criticism of Israel and anti-Semitism at the documenta in the past weeks with concern and disconcertment.

    The GfCJZ Kassel has written a statement which the German Coordinating Council of all "societies" has joined. We also join this positioning.

    In the next days the fourth common commemoration and remembrance trip of the delegations of the member cities of the Riga Committees will take place. A small delegation from Detmold will also arrive and, among other things, take part in the official commemoration of Latvian Holocaust Remembrance Day on July 4. Let us also remember during these days the many victims of the Holocaust in Latvia, especially the 32 Jews with a connection to Detmold who were deported to Riga and murdered there or in the surrounding area.

    Also, on July 28, 2022, we especially remember the four people who were deported 80 years ago from Barntrup via Lemgo and Bielefeld to Theresienstadt. Julie Katz, Emma Grünwald, Hermann and Berta Herzberg were the last Jews still living in Barntrup at that time. More information about this memorable day can be found here.

    We thank you for the registrations for the study trip to Eisenach and are pleased to announce that the trip can take place. Concrete planning will begin in the next few days. We will inform all participants about the details as soon as possible. If you have not yet registered but would like to participate in the trip, please call or email us.

    The workshop in preparation for the special exhibition "Exploration and Elimination. The Church 'De-Judaization Institute' 1939-1945", which was scheduled for 10.09.2022, unfortunately has to be postponed. It will take place instead on 19.09.2022 from 16-18 o'clock in the garden hall of Münsterberg House.

    We would also like to point out the following events:

    Thursday, July 21, 2022, 18:00

    Carl, Olga, Ilsa u. Richard Vogel; © H.-J. Keil

    The life story of the Vogel family from Wiesbaden and Detmold

    Mark Brandon (great-grandson of Carl Vogel) and Dr. Hans-Joachim Keil

    Carl Vogel was employed as general manager of Sinalco AG from 1908 to 1935 and was also chairman of the Detmold synagogue community. 

    Although Carl Vogel was a respected general manager of Sinalco AG in Detmold for 27 years and had been given a lifetime employment contract by the supervisory board, in 1935 the same supervisory board threw him out of the company for racist reasons. 

    His wife Olga Vogel had died in Detmold in 1932. Her gravestone is in the Jewish cemetery in Detmold.

    The great-grandson of Carl Vogel is Mark Brandon (born 1957) and lives in the USA. Dr. Hans-Joachim Keil researches and publishes on the history of Sinalco AG. While researching the lives of his great-grandparents in Germany, Mark Brandon came across Dr. Hans-Joachim Keil's Internet site about Carl Vogel. This led to an intensive exchange of ideas between the two and gaps in the Vogel family history could be filled with the support of Gudrun Mitschke-Buchholz.

    There are numerous historical photos of the family members and the two residences in Detmold Am Alten Postweg and in Bachstraße. 

    Mark Brandon will talk about the Vogel family's life in Wiesbaden, Berlin and the USA, and Dr. Hans-Joachim Keil will talk about the years in Detmold.

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    Sunday, July 31, 2022, 11:00

    City walk in Detmold: On Jewish traces

    Guide: Gudrun Mitschke-Buchholz

    December 1941, March 1942, and July 1942. These dates mark fundamental losses and equally fundamental crimes. In December 1941, Detmold Jews were deported to Riga; in March of the following year, more people were forced onto the transport to Warsaw, "to the East"; and in July 1942, mainly the elderly were forced to leave their crumbling homes for Theresienstadt.
    Within about half a year, the Jewish people of Detmold had, as it would later be called, "disappeared." They were "gone."
    On the occasion of the 80th anniversary of these deportations, a city tour in cooperation with the Detmold City Archives with Gudrun Mitschke-Buchholz will take place on Sunday, July 31, 2022 at 11 am. Please note: Meeting point for this tour is at Hermannstraße 29! The focus is mainly on the people who were affected by the deportations, but also on institutions that were responsible for carrying out the deportation to death.

    The tour lasts about 1 ½ - 2 hours, the cost is 5 € per person, reduced 2 € per person

    Meeting point: Hermannstraße 29, Detmold


    Friday, August 05, 2022, 16:00

    Cover © Klett-Cotta

    Reading Circle

    To be spoken about, "Pretending it's raining" by Iris Wolff

    The text is published as TB (176 p.) and costs 12,-- € new.

    New members are always welcome in the reading circle, but they should register by mail to the society (gfcjz-lippe@t-online.de).

    The reading circle is organized by Ulrike Blanke-Wiesekopsieker

    The meeting will again be held at Mrs. Wagner's home.


    Monday, October 10, 2022, 19:00

    Gerhard Haase-Hindenberg; © G. Haase-Hindenberg

    "I have never met a Jew ..."

    Life stories from Germany

    Gerhard Haase-Hindenberg

    "I have never met a Jew": This is a phrase most Jews have heard before. 

    On the occasion of the anniversary "1700 Years of Jews in Germany", actor and Spiegel bestselling author Gerhard Haase-Hindenberg tells of the diversity of Jewish life in Germany. 

    About Dagmar, who, behind the back of her Jewish father, of all things applies for the police service; about Marina, who came to Germany from the former USSR and only here is confronted with the religious past of her family; and about David, the jazz musician from New York, who discovers in Berlin the "most Jewish city" in Germany. There is the Jewish Bundeswehr doctor who consciously wears the kippa even when on duty, and the scientific employee at the Karlsruhe Nuclear Research Center who also derives his Jewish faith from mathematics, and the stories are told of people who converted to Judaism of their own free will. 

    All these stories of everyday life of Jews living in Germany, their stories and experiences, their hopes and the threats of rising anti-Semitism are interwoven by the author with explanations of symbols, faith practice and history.

    Gerhard Haase-Hindenberg is a trained actor who appeared, among other things, as the underworld type Stullen-Paul in Dieter Wedel's six-parter "König von St. Pauli" and stood in front of the camera as Reichsfeldmarschall Göring alongside Tom Cruise in the Hollywood film "Operation Valkyrie." In addition, he worked for many years as a writer for television and radio formats and as a publicist (including for Die Welt / Welt am Sonntag, Die ZEIT and daily newspapers). He has also been writing for the Jüdische Allgemeine for several years. Haase-Hindenberg has written more than ten narrative nonfiction books, including "Der Mann, der die Mauer öffnete," the literary model for the award-winning TV film "Bornholmer Straße".

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    In the extended series "1700 years of Jewish life in Germany", a concert will take place in St. Nicolai in Lemgo on Friday, September 23, 2022.

    Currently, planning for the November 9 commemoration events is beginning. If you have information about the commemoration in the Lippe communities, please send it to us so that we can refer to it in our newsletter in October. Thank you very much!

    For you all warm greetings - on behalf of the entire board

    Kristina Panchyrz
    (Management)

  • Rundbrief 5/2022

     Detmold, den 02.06.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    wir laden Sie herzlich zu einer gemeinsamen Fahrt nach Eisenach ein!

     

    Samstag, 24. September 2022  -  Sonntag, 25. September 2022

    Fahrt nach Eisenach

    Im Fokus steht der Besuch der Sonderausstellung "Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche 'Entjudungsinstitut' 1939-1945" im Eisenacher Lutherhaus. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, auch die Dauerausstellung "Luther und die Bibel" zu besichtigen.

    Weitere geplante Programmpunkte sind:

    • Besichtigung der Wartburg
    • Besuch des Bachhauses oder Gang zum Mahnmal zum "Entjudungsinstitut" und Aufstieg zum Burschenschaftsdenkmal
    • Teilnahme am Gottesdienst in der Georgenkirche

    Die Kosten für die Übernachtung (Frühstück inklusive) werden ca. 150 € betragen. Je nach Teilnehmerzahl werden wir mit einem Bus oder dem Zug anfahren. Den Preis für die Fahrtkosten teilen wir mit, sobald wir die Teilnehmerzahl für die Exkursion kennen und ein entsprechendes Angebot eingeholt haben. Auch für die Eintrittskarten und Führungen werden noch weitere Kosten entstehen.

    Im Vorfeld bietet unser evangelischer Vorsitzende Dr. Oliver Arnhold einen Workshop zur Vorbereitung auf die Sonderausstellung "Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche 'Entjudungsinstitut' 1939-1945" am Samstag, dem 10.09.2022, 10-13 Uhr im Gartensaal des Haus Münsterbergs an.

    Bitte melden Sie sich bei uns bis spätestens zum 1. Juli 2022 per Mail oder Telefon verbindlich an.

    Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme an dem Workshop und an der Fahrt freuen!

     

     

    Außerdem möchten wir an folgende Veranstaltungen erinnern:

     

    Freitag, 03. Juni 2022 um 16:00 Uhr

    Lesekreis

    Es soll gesprochen werden über: "Brennendes Licht" von Volker Weidermann

    Volker Weidermann schildert das Exil der großen deutschen Schriftstellerin Anna Seghers in Mexiko. Anna Seghers war nach ihrer Rückkehr aus dem Exil lange Jahre die Grande Dame der DDR-Literatur, aber Weidermann gelingt es, auch die Brüche in ihrem Lebenslauf und ihrem Werk auszuleuchten.

    Der Text ist als TB (186 S.) erschienen und kostet neu 12,-- €.

    Neue Mitglieder sind im Lesekreis immer willkommen, sie sollten sich jedoch per Mail an die Gesellschaft (gfcjz-lippe@t-online.der) anmelden.

    Der Lesekreis wird organisiert von Ulrike Blanke-Wiesekopfsieker

    Achtung, geänderter Ort: Wittjestr. 26, Detmold

     

     

    Sonntag, 26. Juni 2022 um 11:00 Uhr

    Jüdischen Friedhof in Detmold (Foto Volker Buchholz)

    Führung über den jüdischen Friedhof in Detmold

    Volker Buchholz

    Bitte beachten Sie: Männer benötigen eine Kippa oder eine andere Kopfbedeckung!

    Die Kosten betragen 5 € pro Person, ermäßigt 2 € pro Person

    Treffpunkt ist am Eingang des Friedhofes an der Spitzenkamptwete, auf Höhe der Nummer 35.

     

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des gesamten Vorstands

    Kristina Panchyrz (Geschäftsführung) und Oliver Arnhold (evangelischer Vorsitz)

     

  • Circular 5/2022   Not yet translated
  • Rundbrief 4/2022

    Detmold, den 06.05.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    in den Jahren 1941/42 wurden an die 25.000 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus ihren Städten nach Riga deportiert. Das "Deutsche Riga-Komitee", ein Städtebund aus aktuell mehr als 60 Städten, gründete sich am 23. Mai 2000 mit dem Ziel, an das Schicksal dieser Menschen zu erinnern. In das Gedenken werden auch die mehr als 26.000 lettische jüdische Opfer des Rigaer Ghettos mit einbezogen, die am 30.11.1941, dem sogenannten "Rigaer Blutsonntag", und den Tagen danach in Rumbula ermordet wurden. 

    Auch aus Detmold wurden am 13. Dezember 1941 mehr als 30 Menschen jüdischen Glaubens nach Riga deportiert. Keiner von ihnen überlebte. Eine ausführliche Schilderung bietet der Beitrag von Gudrun Mitschke-Buchholz "'Abgemeldet in den Osten' - Zum 80. Jahrestag der Deportation von jüdischen Menschen aus Detmold nach Riga am 13. Dezember 1941".

    Am 10. September 2020 fasste der Rat der Stadt Detmold einstimmig den Beschluss, dem Deutschen Riga-Komitee beizutreten.

    80 Jahre nach der Deportation dieser Menschen und 22 Jahre nach Gründung des "Deutschen Riga-Komitees" widmen sich unterschiedliche Veranstalter der Stadt Herford, auch Mitglied des Riga-Komitees, dieser Thematik und laden zur Ausstellungseröffnung ins Kreishaus ein:

     

    Dienstag, 24. Mai 2022 um 17:00 Uhr

    Ausstellungseröffnung: Riga. Deportationen - Tatorte - Erinnerungskulturen

    Eine multimediale Ausstellung

    Im Dezember 1941 wurden Menschen jüdischen Glaubens unter anderem aus Bünde, Herford und Vlotho in die lettische Hauptstadt Riga deportiert. Nach ihrer Ankunft wurden sie unter grausamen, schwer vorstellbaren Bedingungen im Ghetto oder in einem der vielen Lager rund um Riga interniert und als Zwangsarbeitskräfte ausgebeutet. Die meisten von ihnen wurden im Wald von Bikernieki bei Massenerschießungen ermordet.

    80 Jahre nach der Deportation dieser Menschen widmet sich die Ausstellung dieser Thematik. 

    Wir möchten Sie herzlich einladen, gemeinsam mit uns die Ausstellungseröffnung am 24.05.2022 um 17 Uhr zu besuchen. Diese wird begleitet von Vorträgen von Winfried Nachtwei und Christoph Laue. Wir treffen uns direkt im Kreishaus in Herford. Sollten Sie keine Fahrgelegenheit haben, können Sie uns gerne anrufen (AB 05231 8788562) oder per Mail anfragen und wir versuchen, Ihnen eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren.

    Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier: https://www.volksbund.de/nachrichten/von-ort-zu-ort-erinnern-an-riga.

    Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB VHS e.V. mit Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Arbeit und Leben Bielefeld e.V., Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

    Kreishaus Herford, Foyer, Amtshausstr. 2, 32051 Herford

     

    Wir möchten auch auf weitere Veranstaltungen hinweisen:

     

    Dienstag, 12. April 2022  -  Sonntag, 22. Mai 2022

    Wanderausstellung "Mehr als man kennt - näher als man denkt"

    präsentiert Objektgeschichten aus den NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen

    Die Geschichten erzählen von Menschen, denen die Gegenstände gehörten, denen sie geraubt wurden oder die sie für die Gegenwart retteten. Im Lauf der Zeit veränderten sie ihre Bedeutung. Die einen waren einst wichtiger Bestandteil religiöser Feiern. Die anderen halfen ganz praktisch im Alltag. Manches Ding war Spielzeug, manches war Schmuck. Heute besitzen sie alle dieselbe Funktion: Die Erinnerung wachzuhalten, entweder an Menschen, die von Nationalsozialisten verfolgt wurden oder aber um den einstigen Tätern ein Gesicht zu geben, so dass aus einer belasteten Vergangenheit Lehren gezogen werden können.

    Hinter jedem Objekt steht eine Gedenkstätte. Sie sind es, die die Objekte und ihre Geschichte bewahren. Oft kamen die Exponate auf Umwegen in die Einrichtungen. So stehen die Objekte stellvertretend für den Auftrag ihrer Aufbewahrungsorte: Sich immer wieder der Vergangenheit zu stellen und nach ihrer Bedeutung für die Gegenwart zu fragen.

    Die Ausstellung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. präsentiert. Die Gedenkstätte Frenkel-Haus ist Mitglied des Arbeitskreises und beteiligt sich mit einem besonderen Objekt an der Ausstellung: Dem Schofarhorn aus der ehemaligen Lemgoer Synagoge. Diesen jüdischen Ritualgegenstand nahm der Shoahüberlebende Shmuel Raveh nach Kriegsende an sich. Seine Frau Karla Raveh brachte den Schofar Ende der 1980er Jahre aus Israel zurück in ihre Heimatstadt Lemgo.

    Landeszentrale für politische Bildung in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW

    Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo

     

    Montag, 02. Mai 2022  -  Samstag, 04. Juni 2022

    Juden in Nordlippe

    Ein zweiteiliges Ausstellungsprojekt zu jüdischen Familienbiografien und zu Orten jüdscher Geschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert

    Das Ausstellungsprojekt "Juden in Nordlippe" ist eine Weiterführung von zwei Ausstellungen von Jürgen Scheffler über die Geschichte der jüdischen Familie Hochfeld im Städtischen Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo im Jahr 2017 und im "Johannesburg Holocaust & Genocide Centre" (Südafrika) im Jahre 2019. Der thematische Schwerpunkt im Jahre 2022 liegt insbesondere auf den Aspekten der Familiengeschichte, die mit den nordlippischen Gemeinden und der Stadt Barntrup verbunden sind. 

    Das Ausstellungsprojekt besteht aus zwei Ausstellungsteilen:

    Die Wanderausstellung "Die Hochfelds und ihre Verwandten. Jüdische Familiengeschichten aus Nordlippe vom späten 18. bis ins 20. Jahrhundert". 

    Die Ausstellung "Orte jüdischer Geschichte im Bega- und Extertal" im Europawaggon der Landeseisenbahn Lippe e.V.. Vorgestellt werden acht Orte jüdischer Geschichte entlang der Bahnstrecke zwischen Lemgo und Bösingfeld. Damit wird ein ungewöhnlicher Zugang zur Geschichte des Landesjudentums in Lippe erprobt.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kulturstellwerks Nordlippe (https://www.kulturstellwerk-nordlippe.de/2022/04/01/wanderausstellung-juden-in-nordlippe/) und hier (https://www.alltagskultur.lwl.org/de/blog/juden-in-nordlippe/).

     

    Kulturstellwerk Nordlippe an der Bahnmeisterei Farmbeck (Industriestraße 2, Dörentrup)

     

    Freitag, 06. Mai 2022 um 16:00 Uhr

    Lesekreis

    Es soll gesprochen werden über: "Alles, was wir nicht erinnern: Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters" von Christiane Hoffmann

    Die Autorin ist v.a. durch journalistische Arbeiten bekannt und häufig Gast in verschiedenen Talkshows (Maybritt Illner, Markus Lanz etc.). Hoffmann wiederholt den Fluchtweg ihres Vaters: 550 km zu Fuß von Schlesien nach Westen.

    Das Buch ist gerade erst im Februar erschienen und daher nur gebunden erhältlich (22 €).
    Neue Mitglieder sind im Lesekreis immer willkommen, sie sollten sich jedoch per Mail an die Gesellschaft (gfcjz-lippe@t-online.der) anmelden.
    Der Lesekreis wird organisiert von Ulrike Blanke-Wiesekopfsieker

    Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Detmold, Martin-Luther-Straße

     

    Donnerstag, 19. Mai 2022 um 19:00 Uhr

    Walter Kaufmann - Welch ein Leben!

    Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

    Am 19. Mai um 19 Uhr findet in ehrendem Gedenken an Walter Kaufmann, der am 15.04.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorben ist, eine Sondervorführung des Kinodokumentarfilmes "Walter Kaufmann - Welch ein Leben!" von Karin Kaper und Dirk Szuszies statt. Der Dokumentarfilm wird in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt. Weitere Informationen erhalten sie hier.

    In Zusammenarbeit mit dem Ratschlag für Vielfalt, Toleranz und Respekt Bad Salzuflen

    Bad Salzufler Kino Filmbühne - Brüderstr. 9-11, 32105 Bad Salzuflen

     

    Sonntag, 29. Mai 2022 um 11:00 Uhr

    Ehemaliges Vorsängerhaus, Exterstr. 8a (Foto Volker Buchholz)

    Stadtrundgang in Detmold: Auf jüdischen Spuren

    Gudrun Mitschke-Buchholz

    Über Jahrhunderte haben Jüdinnen und Juden das Leben und dessen Wandel in Detmold mitgeprägt. Sie hinterließen ihre Spuren, pflegten ihre Traditionen, waren Nachbarn, Freunde, Geschäftspartner und Teil der Stadtgesellschaft – bis dies alles nichts mehr galt und ihre Lebenswelten zerstört wurden. Dieser Rundgang soll dazu beitragen, Detmold einmal mit anderen Augen zu sehen, das Bewusstsein für den Verlust zu schärfen und das jüdische Kulturerbe mit seinen Menschen, ihren Zeugnissen und auch den unwiederbringlichen Verlust mitzudenken. Gezeigt werden Stätten der religiösen Kultur, Geschäftshäuser aus ehemals jüdischem Besitz, Orte der öffentlichen Erinnerung und auch der staatlichen Verfolgung.

    Der Rundgang dauert etwa 1 ½ - 2 Stunden, die Kosten betragen 5 € pro Person, erm. 2 € pro Person

    Treffpunkt: Rathaustreppe Detmold, Marktplatz Detmold

     

    Sonntag, 26. Juni 2022 um 11:00 Uhr

    Jüdischen Friedhof in Detmold (Foto Volker Buchholz)

    Führung über den jüdischen Friedhof in Detmold

    Volker Buchholz

    Bitte beachten Sie: Männer benötigen eine Kopfbedeckung!

    Die Kosten betragen 5 € pro Person, ermäßigt 2 € pro Person

    Treffpunkt ist am Eingang des Friedhofes an der Spitzenkamptwete, auf Höhe der Nummer 35.

     

    Für Sie alle herzliche Grüße - im Namen des gesamten Vorstands

    Kristina Panchyrz

     

  • Circular 4/2022   

    Detmold, 06.05.2022

    Dear Ladies and Gentlemen, dear members and friends,

    in the years 1941/42 about 25,000 Jewish citizens were deported from their towns to Riga. The "German Riga Committee", an association of cities currently consisting of more than 60 cities, was founded on May 23, 2000 with the aim of commemorating the fate of these people. The commemoration also includes the more than 26,000 Latvian Jewish victims of the Riga Ghetto who were murdered in Rumbula on November 30, 1941, the so-called "Riga Bloody Sunday", and the days following. 

    Also from Detmold more than 30 people of Jewish faith were deported to Riga on December 13, 1941. None of them survived. A detailed account is offered in the article by Gudrun Mitschke-Buchholz "'Abgemeldet in den Osten' - Zum 80. Jahrestag der Deportation von jüdischen Menschen aus Detmold nach Riga am 13. Dezember 1941".

    On September 10, 2020, the council of the city of Detmold unanimously passed a resolution to join the German Riga Committee.

    80 years after the deportation of these people and 22 years after the foundation of the "German Riga Committee" different organizers of the city of Herford, also member of the Riga Committee, dedicate themselves to this topic and invite to the exhibition opening in the Kreishaus:

     

    Tuesday, May 24, 2022, 17:00

    Exhibition opening: Riga. Deportations - crime scenes - cultures of memory

    A multimedia exhibition

    In December 1941, people of Jewish faith from Bünde, Herford and Vlotho, among others, were deported to the Latvian capital Riga. After their arrival, they were interned in the ghetto or in one of the many camps around Riga under cruel conditions that are hard to imagine, and exploited as forced laborers. Most of them were murdered in mass shootings in the Bikernieki forest. 

    80 years after the deportation of these people, the exhibition is dedicated to this topic. 

    We would like to invite you to join us for the opening of the exhibition on 24.05.2022 at 5 pm. This will be accompanied by lectures by Winfried Nachtwei and Christoph Laue. We will meet directly at the Kreishaus in Herford. If you do not have a ride, please feel free to call us (AB 05231 8788562) or email us and we will try to arrange a ride for you.

    You can find more information about the exhibition here: https:/yForwardslashYyYwww.volksbund.de/nachrichten/von-ort-zu-ort-erinnern-an-riga.

    Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB VHS e.V. mit Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Arbeit und Leben Bielefeld e.V., Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken e.V.

    Kreishaus Herford, Foyer, Amtshausstr. 2, 32051 Herford

     

    We would also like to draw your attention to further events:

    Tuesday, April 12, 2022  -  Sunday, May 22, 2022

     

    Touring exhibition "More than you know - closer than you think"

    presents object stories from Nazi memorials and memorial sites in North Rhine-Westphalia

    The stories tell of people to whom the objects belonged, from whom they were stolen, or who saved them for the present. Over time, they changed their meaning. Some were once an important part of religious celebrations. The others helped quite practically in everyday life. Some things were toys, some were jewelry. Today, they all have the same function: to keep the memory alive, either of people who were persecuted by National Socialists or to give a face to the former perpetrators, so that lessons can be learned from a burdened past.

    There is a memorial behind every object. They are the ones who preserve the objects and their history. Often the exhibits came to the facilities in a roundabout way. Thus, the objects are representative of the mission of their repositories: to confront the past again and again and to ask about its significance for the present.

    The exhibition is presented by the Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen together with the Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V.. The Frenkel-Haus Memorial is a member of the working group and participates in the exhibition with a special object: the shofar horn from the former Lemgo synagogue. This Jewish ritual object was taken by the Shoah survivor Shmuel Raveh after the end of the war. His wife Karla Raveh brought the shofar from Israel back to her hometown Lemgo at the end of the 1980s.

    Landeszentrale für politische Bildung in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW

    Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo

     

    Monday, May 02, 2022  -  Saturday, June 04, 2022

     

    Jews in North Lippe

    A two-part exhibition project on Jewish family biographies and places of Jewish history from the 18th to the 20th century


    The exhibition project "Jews in North Lippe" is a continuation of two exhibitions by Jürgen Scheffler about the history of the Jewish Hochfeld family at the Städtisches Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo in 2017 and at the "Johannesburg Holocaust & Genocide Centre" (South Africa) in 2019. The thematic focus in 2022 is especially on the aspects of the family history connected to the North Lippe communities and the town of Barntrup. 

    The exhibition project consists of two exhibition parts:

    The traveling exhibition "The Hochfelds and their relatives. Jewish Family Stories from North Lippe from the Late 18th to the 20th Century". 

    The exhibition "Places of Jewish History in the Bega- and Extertal" in the Europawaggon of the Landeseisenbahn Lippe e.V.. Eight places of Jewish history along the railroad line between Lemgo and Bösingfeld are presented. This is a test for an unusual approach to the history of regional Jewry in Lippe.

    Further information can be found on the homepage of the Kulturstellwerk Nordlippe (https:/yForwardslashYyYwww.kulturstellwerk-nordlippe. de/2022yYyForwardslashYy04/01/wanderausstellung-juden-in-nordlippe/) and here (https:/yForwardslashYyYwww. alltagskultur.lwl.org/deyYyForwardslashYyblog/juden-in-nordlippe/).

     

    Kulturstellwerk Nordlippe an der Bahnmeisterei Farmbeck (Industriestraße 2, Dörentrup)

     

    Friday, May 06, 2022, 16:00

    Reading Circle

    To be spoken about, "Everything We Don't Remember: Walking My Father's Escape Route" by Christiane Hoffmann

    The author is known primarily for her journalistic work and is a frequent guest on various talk shows (Maybritt Illner, Markus Lanz, etc.). Hoffmann repeats her father's escape route: 550 km on foot from Silesia to the West.

    The book has just been published in February and is therefore only available in hardback (22 €).
    New members are always welcome in the reading circle, but they should register by mail to the society (gfcjz-lippe@t-online.der).
    The reading circle is organized by Ulrike Blanke-Wiesekopfsieker

    Gemeindehaus der Versöhnungskirche, Detmold, Martin-Luther-Straße

     

    Thursday, May 19, 2022, 19:00

    Walter Kaufmann - What a life!

    Cinema documentary by Karin Kaper and Dirk Szuszies


    On May 19 at 7 p.m., a special screening of the cinema documentary "Walter Kaufmann - What a Life!" by Karin Kaper and Dirk Szuszies will be held in honorable memory of Walter Kaufmann, who died in Berlin on April 15, 2021, at the age of 97. The documentary will be shown in the presence of the director. For more information here.

    In cooperation with the Council for Diversity, Tolerance and Respect Bad Salzuflen

    Bad Salzufler Kino Filmbühne - Brüderstr. 9-11, 32105 Bad Salzuflen

     

    Sunday, May 29, 2022, 11:00

    Ehemaliges Vorsängerhaus, Exterstr. 8a (Foto Volker Buchholz)

    City walk in Detmold: On Jewish traces

    Guide: Gudrun Mitschke-Buchholz

    For centuries, Jews helped shaping life and its changes in Detmold. They left their traces, cultivated their traditions, were neighbors, friends, business partners and part of the city's society - until all this ceased to apply and their living environments were destroyed. This tour is intended to contribute to seeing Detmold with different eyes, to raise awareness of the loss and to think about the Jewish cultural heritage with its people, their testimonies and also the irretrievable loss. On display are sites of religious culture, commercial buildings formerly owned by Jews, places of public remembrance and also of state persecution.

    The tour lasts about 1 ½ - 2 hours, the cost is 5 € per person, reduced 2 € per person

    Meeting point: Townhall Detmold, open staircase

     

    Sunday, June 26, 2022, 11:00

    Jüdischen Friedhof in Detmold (Foto Volker Buchholz)

    Guided Tour of the Jewish Cemetery in Detmold

    Guide: Volker Buchholz

    Please note: Men will need a kippah or other head covering!

    Regular fee € 5, reduced fee 2 €

    The group will meet at the entrance of the cemetery at Spitzenkamptwete, opposite No. 35.

     

     

    For you all warm regards - on behalf of the entire board

    Kristina Panchyrz

   
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