Erweiterung des Detmolder Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

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Frau Gudrun Mitschke-Buchholz, Autorin des

Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold (www.gedenkbuch-detmold.de),

konnte durch ihre Forschungen hier vor Ort, aber auch in weiteren nationalen und internationalen Archiven und Gedenkstätten in der letzten Zeit neue Beiträge zu bislang nicht genannten Betroffenen erarbeiten. Es handelt sich um Menschen, die mit Detmold verbunden waren, weil sie hier geboren wurden und viele von ihnen die Stadt als ihre Heimat verstanden, oder weil sie für eine Zeitlang hier lebten und so zu einem Teil der städtischen Gesellschaft wurden. Sie alle haben das sog. Dritte Reich nicht überlebt. Sie erlitten Ausgrenzung, Verfolgung und einen gewaltsamen Tod.

Wilhelm Baumann, Alfred Cronberger, Johann Cybulski, Else Frank, Else Goldstein, Else Grünewald, Paula Levy, Rosa Löwenstein, Ilse Marmorstein, Gustav Meierjohann, Hans-Joachim Paulsen, Marta Ransohoff, Anna Schaap, Anna Schuhmacher, Vera Seelig, Amalie Stein, Hermann Steinberg, Theodor Steinheim, Therese Steinheim, Erna Treitel, Paul Willert

Diese Menschen, ihre Lebenswelten und auch ihr Ende sind nun Teil der öffentlichen Erinnerung.

Wir danken Gudrun Mitschke-Buchholz und Rüdiger Schleysing, der auch hier umsichtig und kompetent für die technische Umsetzung gesorgt hat, sowie allen Förderern und Unterstützern dieser wichtigen Arbeit vielmals!

   

Neues:

10. 9. 2020: Der Rat der Stadt Detmold beschließt einstimmig den Beitritt Detmolds zum Deutschen Riga-Komitee. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe hatte dies in einem Antrag an die Stadt gefordert und begründet. Aus Detmold waren 1941/42 32 Mitbürger jüdischen Glaubens nach Riga deportiert und dort und im Umfeld ermordet worden. Das Riga-Komitee betreut die Gedenkstätte im Wald von Bikernieki für die insgesamt mehr als 25.000 Opfer.

28. 10. 2019: Für ihre herausragende Arbeit als Autorin des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold erhält Frau Mitschke-Buchholz den Felix-Fechenbach-Preis 2019 der sozialdemokratischen Felix-Fechenbach-Stiftung. Redebeiträge und Bilder der Preisverleihung finden Sie über das Stadtarchiv Detmold. Das Gedenkbuch ist online als eigenständige Internetseite der Gesellschaft einsehbar.

11. 9. 2018: Onlinestellung der Dokumentation des Jüdischen Friedhofes in Barntrup

17. 5. 2018: Onlinestellung des Buches von Karla Raveh: "Überleben" als e-Buch

4.12.2017: Veröffentlichung einer Broschüre zum Haus Münsterberg

4.12.2017: Freischaltung der Internetseite, die die Online-Version des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold präsentiert.

 

Hier finden Sie uns:

Haus Muensterberg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: GfCJZ-Lippe@t-online.de

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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